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Myanmar Sehenswürdigkeiten
Mandalay (2 bis 4 Tag)

Mandalay :: Letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches und Myanmars zweitgrößte Stadt. Mandalay wird als kulturelles Herz des Landes betrachtet und ist ein wichtiges Handelszentrum. Es ist außerdem bekannt für einige von Myanmars bedeutendsten Pagoden und beheimatet viele Kunsthandwerkstätten. Die alten Städte Ava, Sagaing und Amarapura lassen sich leicht von Mandalay erreichen und sind einen Abstecher wert. Nach Überquerung des Irrawaddy-Fluss mit einer faszinierenden Bootsfahrt erreichen Sie Mingun. Dort finden Sie die größte Glocke der Welt und eine durch ein gewaltiges Erdbeben verwüstete und unvollendete Pagode.
(Eintrittsgelder nach Zonen: - Mandalay/Ava/Amarapura: $10 - Sagaing/Mingun:$3)

Aufgelistet haben wir für Sie eine Zusammenfassung der interessantesten Orte und Höhepunkte, die Sie in Mandalay erwarten und überraschen können.

Sie werden nicht in der Lage sein, alle Orte während Ihres Aufenthaltes in Mandalay zu besichtigen. Informieren Sie Ihren Tour Guide jedoch über die Ziele, die Sie am meisten interessieren. Unser Anliegen ist, Ihre Reise so flexibel und individuell wie möglich zu gestalten. Unser Tour Guide hilft gerne, den besten Verlauf nach Ihren Interessen gemeinsam mit Ihnen abzustimmen.

Wir bieten Ihnen ein volles Besichtigungsprogramm in Mandalay für den ersten Tag an, nachdem wir Sie vom internationalen Flugplatz in Mandalay abgeholt haben. Für den nächsten Tag schlagen wir einen Tagestrip zu den alten Königsstädten Ava (Inwa), Sagaing und Amarapura vor und beenden den Tag bei Sonnenuntergang an der U Bein Bridge. Wenn Sie einen dritten Tag bleiben möchten, unternehmen wir am frühen Morgen eine Fährfahrt über den Irrawaddy in das alte Mingun. In Mandalay zurück, genießen Sie nach dem Mittagessen weitere interessante Plätze, die diese Stadt zu bieten hat. Ein Aufenthalt von 4 Tagen erlaubt Ihnen, fast alle Sehenswürdigkeiten intensiv zu besichtigen.

Mandalay ::
Mha Muni Pagoda:
1784 unter König Bodawpaya errichtet. Der Originalschrein wurde 1884 durch ein Feuer zerstört, der heutige Schrein ist daher jüngeren Datums In ihm wird das Mahamuni-Abbild beherbergt, das 1784 von Mrauk U nach Mandalay transportiert wurde. Das vier Meter hohe Abbild besteht aus Bronze und wurde über die letzten Jahre mit einer 15 cm dicken Goldschicht - Spenden gläubiger Buddhisten - überzogen. Im Hofbereich befinden sich sechs Khmer-Figuren aus Bronze, die aus Mrauk U und ursprünglich aus Angkor Wat( Kambodia ) nach Mandalay geschafft wurden. (1h)

Shwe Inbin Monastery:
Das Kloster aus dem Jahre 1895 beherbergt exklusive Holzschnitzereien entlang der Balustraden und des Dachbereiches. (1/2h)

Königlicher Palast:
Dieses imposante Gebäude wurde unter König Mindon im Jahre 1857 errichtet als dieser Mandalay zur königlichen Stadt erklärte. Es handelte sich ursprünglich um eine von einer Mauer umgebenen Stadt, die aber während eines Feuers am 20. März 1945, als die britischen gegen die okkupierenden japanischen Truppen kämpften, zerstört wurde. Beim Wiederaufbau wurde Zement anstelle des leicht entflammbaren Holzes verwendet.

Während des Besuches des Palastes schlendern Sie durch die errichteten Rekonstruktionen und schauen sich die vielen originalen Artefakte an. Steigen Sie auf den 33 Meter hohen Aussichtsturm und genießen Sie den Blick auf die gesamte Palastanlage und die Stadt. Im Fort befinden sich außerdem die Gruft von König Mindon, die königliche Münzprägeanstalt und die Sabbat-Halle. (2h)

Shwe Nandaw Kyaung:
das „Kloster des Goldenen Palast“ ist eine zerbrechliche Erinnerung an das alte Fort in Mandalay. Es ist einst Teil des königlichen Komplexes gewesen und wurde von König Mindon als Wohnraum benutzt, in dem er auch verstarb. Unter König Thibaw wurde es zerlegt und an seinem jetzigen Ort 1880 wieder zusammengefügt. (1/2h)

Kuthodaw Pagoda:
In die 729 Marmor Tafeln, die die Pagode umgeben, ist die gesamte “Tripitaka” eingraviert. Diese Tafeln machen diese Pagode gleichsam zum größten Buch der Welt. (1/2h)

Kyauk-Taw-Gyi Pagoda:
bekannt für seinen großen sitzenden Buddha, der aus einem einzigen mächtigen Marmorblock geschlagen ist. Derzeit ist er der größte aus einem Stück Marmor gearbeitete Buddha der Welt. (1/2h)

Shwe Kyin Kloster:
ein schöner Ort, um den Tag zu beenden; jeden Tag nach dem Sonnenuntergang finden sich hier die Mönche für das Abendgebet ein. Am Eingang des Klostergebäudes finden Sie die vielen Sandalen der Mönche schön geordnet in Reih und Glied. Das Kloster beherbergt auch einige der alten Meditationshöhlen, die seit über 100 Jahren benutzt werden.

Mandalay Hill:
Nach einem interessanten Aufstieg auf diesen Berg, der mit einer tempelartigen Pagode mit vielen spiegelnden Fluren versehen ist, genießen Sie den Blick über die Stadt und das Land. (1h)(Es besteht die Möglichkeit, einen Teil des Weges mit dem Auto zu fahren, ohne interessante Sehenswürdigkeiten zu verpassen).Der Mandalay Hill sollte in jedem Fall besucht werden. Ein Besuch ist zu jeder Tageszeit möglich. Besonders empfehlenswert ist jedoch der Sonnenuntergang am Ende eines warmen Tages.

Handwerk:
- Marmor- sowie Holzschnitzereien und Teppichverarbeitung in der Sagaing Mandalay Road. (3/4h)
- Bronze Gießereien (1/2h)
- Goldverarbeitung im süd-östlichen Teil der Stadt (1/2h)
- Seidenweberei (1/2h)

Kaufmannsviertel:
- im südwestlichen Stadtteil von Mandalay gibt es einige sehr interessante Plätze zu besichtigen, wie z.B.die Süßwarenproduktion und Kerzenherstellung .(1 ½h)

- Marionetten-Show am Abend nach dem Abendessen (Eintritt US$ 3,-)(1 ½ h)
- Nachtmärkte an den Kreuzungen von 84. und 27., sowie 79. und 29. Straße.

Alte Königsstädte ::
Auf dem Weg zu den alten Städten können wir im Shwe Kyet Yet Dorf stoppen und einen schönen Blick über den Irrawaddy zum Sagaing Hill genießen.

AVA (Inwa) ::
(1/2h Fahrzeit mit dem Auto, kurze Überfahrt mit der Fähre, in Ava Fortbewegung mit einem Pferdewagen) (ein halber Tag)
Le Thagi Pagoda: (14.Jahrhundert) eine quadratische Pagode, die rund um die Terrassen viele kleine "Ogais" (kleine Geister), alle mit unterschiedlichen Gesichtern, in den Stein gemeißelt hat. Der Legende nach träumte die Königin von einem Garten voller verschiedener Tiere,und da die Burmesen glaubten, ein Traum von Tieren sei ein schlechtes Omen, ging die Königin daraufhin zu einem Wahrsager, der ihr riet, eine Pagode mit kleinen „Ogais“ (Schutzgeistern) zu ihrem Schutz bauen zu lassen.
Lawka Htut Phaung and Su Taung Pyi zedi: zwei 700 Jahre alte Pagoden in der Nähe der Le Thagyi Pagode.
Herstellung der Almosenschalen der Mönche: ein interessanter Stop, der ermöglicht die verschieden Vorgänge bei der Herstellung der Almosenschalen, die jeder Mönch täglich mit sich führt, zu verfolgen.
Yatana Se Me Ko Su Pagoda: Eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Pagode, deren Dach und einige Wände allerdings zerstört sind. Übriggebliebene Buddha-Abbilder an ihren ursprünglichen Standplätzen richten ihren Blick in die umliegende schöne Landschaft.
Win Gabar Paya: im 14. Jahrhundert erbaut, bietet diese Pagode schöne Blicke über die umliegenden Felder und auf das Baga Yar - Kloster.
Baga Yar - Kloster: 1834 unter König Bagyidaw errichtet, besteht es gänzlich aus Teakholz und wird von 267 Teakpfosten getragen. Der größte ist 18 m hoch und 2,7 m breit.
Nanmyin: Dieser 27m hohe Wachturm ist der einzige übriggebliebene des Palastes von König Bagyidaw . Der Turm steht gefährlich schief und ist als „sich neigender Turm von Inwa“ bekannt.
Maha Aung Myay Bonzan: Eines der wenigen aus Ziegeln und Stuck bestehenden Klöster. Es wurde unter Meh Nu, der Königin und Frau von Bagyidaw, zu Ehren ihres Abtes U Po 1818 errichtet.
Ava Bridge: eine britische Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1934, die bis 1998 die einzige Brücke, die über den Irrawaddy führte, war.

SAGAING ::
(man überquert den Irrawaddy von Ava) (2 ½h)
Umin Thounzeh: (30 Höhlen Pagode) Ein Abt ließ dieses halbrunde Gebäude errichten, das 45 Buddha-Abbilder in einer langen Reihe sitzend beherbergt. Die 30 Eingänge vermitteln den Charakter von Höhlen.
Soon U Ponya Shin Paya: 1312 errichtet. Weite Blicke über Sagaing , den Irrawaddy und die mit Pagoden übersäte Landschaft können genossen werden.
Kaunghmudaw Pagoda: (9km westlich von Sagaing)
46m hohe Kuppel, wurde nach dem Modell des Mahaceti (großer Stupa) in Sri Lanka angefertigt, Eine Legende besagt aber auch, dass sie die Brust einer sehr bekannten burmesischen Königin verkörpert.

AMARAPURA :: (1 ½ hrs)
U Bein's Bridge: die längste Teakholzbrücke der Welt, sie misst 1,2 km.Die Brücke wurde von U Bein, dem Bürgermeister von Amarapura errichtet. Die alten Teakpfosten stammen aus dem königlichen Palast von Inwa und wurden von dort Ende des 18. Jahrhunderts entfernt.Ein Besuch der U Bein Brücke empfiehlt sich besonders bei Sonnenuntergang
Kyauktawgyi Pagoda: Ein kurzer Gang führt über die Brücke zu dieser Pagode, die 1847 von Pagan Min konstruiert wurde. Ein sitzendes Buddha - Abbild und interessante Fresken (schauen Sie genau hin. Sie entdecken dann einige verdächtig englisch aussehende Figuren in der Menge) sind zu betrachten.

MINGUN ::
(Überquerung des Irrawaddy-Flusses mit dem Boot, ca. 1h bis 1 ½ h) (halber Tag)
Pondaw Paya: 5m hoch, Arbeitsmodell für den gigantischen Mingun Paya. Es veranschaulicht gut, wie der Paya hätte aussehen können, wenn er vollendet worden wäre.
Mingun Paya: Arbeiten an dieser gigantischen Struktur wurden unter König Bodawpaya im Jahre 1790 begonnen und gestoppt, als dieser 1819 verstarb. Wenn die Arbeiten abgeschlossen worden wären, hätte Mingun heute den weltgrößten Zedi. Die Stupa Basis erlitt großen Schaden während des Erdbebens von 1838, das einen tiefen Riss in der Fassade zurückließ. Mit seinen 50 Metern Höhe ist ein Drittel der vorgesehenen Höhe des Projektes erreicht worden. Von der Spitze genießt man herrliche Blicke auf den Irrawaddy und Mandalay.
Mingun Bell: Im Jahre 1808 ließ der König eine gigantische Glocke mit 90 Tonnen Gewicht für den Mingun Paya konstruieren. Diese Glocke ist die größte ungebrochene und noch funktionstüchtige Glocke der Welt.
Hsinbyume Paya: 1816 unter Bagyidaw, bevor er König wurde, im Gedenken an seine Frau Prinzessin Hsinbyume erbaut. Es ist ein hübscher weißer runder Zedi, dessen oberste Terrasse man über schön dekorierte Stufen erreicht.




Gute Plätze für ein Mittag- oder Abendessen in Mandalay:
- Ko's Kitchen (Thailändische Küche) an der 18., 19. und 20. Straße.
Gute Plätze für ein Mittagessen in den alten Städten:
- Silver Sky Restaurant (Chinesische sowie Myanmar Küche), Um burmesische Küche zu geniessen muss der Tour Guide vorab informiert werden, um einen Tisch reservieren zu lassen.
- Happy Hotel Restaurant (Chinesische Küche)
- Amarapura Restaurant


 

 
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