Mandalay ist die letzte Hauptstadt des burmesischen Königreichs und heute die zweitgrößte Stadt Myanmars. Sie wird als das kulturelle Herz des Landes bezeichnet und ist zugleich ein wichtiges Handelszentrum. In Mandalay befinden sich einige der bedeutendsten Pagoden sowie einige der besten Handarbeitswerkstätten des Landes. Drei antike Königsstädte, Ava, Sagaing und Amarapura, sind sehr gut von Mandalay aus zu erreichen. Auf der anderen Uferseite des Irrawaddy liegt Mingun mit einer der größten Glocken der Welt und der erdbebengeschädigte Grundbau einer unvollendeten Pagode, die ebenfalls die größte und höchste der Welt hätte werden sollen.
Mandalays Sehenswürdigkeiten:
Königlicher Palast: Der imposante Bau wurde von König Mindon 1857 gebaut, als er beschloss, dass Mandalay die königliche Stadt werden sollte. Der Palast war ursprünglich eine ummauerte Stadt innerhalb von Mandalay, die durch einen Brand am 20. März 1945 während eines heftigen Kampfes zwischen den vorrückenden britischen Truppen und den japanischen Besatzern zerstört wurde. Er wurde vor kurzem rekonstruiert, jedoch anstelle von brennbarem Holz wurde Zementgestein verwandt. Sie können den Miniatur-Palast besuchen und dann durch den Wiederaufbau - in dem sich noch eine Menge Original-Artefakte befinden - spazieren. Danach erklimmen Sie den 33 Meter hohen Wachturm mit Blick über die gesamte Anlage und die Stadt. Die Festung beherbergt auch das Grab des Königs Mindon und die Sabbat Halle.
Mahamuni Pagode: Die Mahamuni Pagode wurde von König Bodawpaya im Jahre 1784 erbaut. Doch der ursprüngliche Schrein wurde 1884 durch einen Brand zerstört, so dass die aktuelle Pagode vergleichsweise jungen Ursprungs ist. Sie beherbergt das Mahamuni Buddha Bildnis, das von Mrauk Oo im Jahr 1784 nach Mandalay transportiert wurde und möglicherweise schon im 1. Jahrhundert gegossen wurde. Die vier Meter hohe Statue besteht aus Bronze, im Laufe der Jahre wurde sie jedoch mit einer dicken Schicht Blattgold bedeckt. Im Hof gibt es sechs bronzene Khmer Figuren, die auch aus Mrauk Oo kommen. Sie haben ihren eigentlichen Ursprung in Angkor Wat, Kambodscha.
Shwe Inbin Kloster: Das 1895 errichtete Kloster verfügt über exquisite Schnitzereien an den Balustraden und Dachgesimsen.
Shwe Nandaw Kloster: Das "Golden Palast Kloster" ist eine fragile Erinnerung an das alte Fort Mandalay. Einst Teil der Schlossanlage, diente es König Midon als Wohnung, in deren Räumen er dann starb. König Thibaw ließ das Gebäude 1880 abtragen und an der jetzigen Stelle wieder aufbauen.
Kuthodaw Pagode: Die 729 Marmortafeln, von denen diese Pagode umgeben ist, sind mit der gesamten Tripitaka beschrieben, und bewirken, dass die Pagode den Spitznamen "des weltweit größten Buches" bekam.
Kyauktaw-Gyi Pagode: Die Pagode ist berühmt für ihren riesigen sitzenden Buddha, geschnitzt aus einem einzigen Marmorblock. Bis vor ein paar Jahren war es die größte Mamor-Statue der Welt.
Mandalay Hill: Nach einem angenehmen Aufstieg erreicht man die im Tempelstil gebaute Pagode mit ihren verspiegelten Gängen. Die Spitze des Hügels bietet einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt und die Ebene. Der Mandalay Hill ist ein Muss und kann den ganzen Tag besichtigt werden. Abends den Sonnenuntergang von dort oben zu genießen, ist immer ein schöner Ausklang eines heißen Tages. (Fährt man mit dem Auto bis zur Hälfte des Hügels, verpasst man unterwegs keine wichtige Sehenswürdigkeit und verkürzt den Fussmarsch um 20 Minuten.)
Mingun Paya: Arbeiten an dieser gigantischen Struktur wurden unter König Bodawpaya im Jahre 1790 begonnen und gestoppt, als dieser 1819 verstarb. Wären die Arbeiten abgeschlossen worden, hätte Mingun heute den weltgrößten Zedi. Die Stupa Basis erlitt großen Schaden während des Erdbebens von 1838, das einen tiefen Riss in der Fassade zurückließ. Mit seinen 50 Metern Höhe ist ein Drittel der vorgesehenen Höhe des Projektes erreicht worden. Von der Spitze genießt man herrliche Blicke auf den Irrawaddy und Mandalay.
Pondaw Paya: 5 m hoch und ein Arbeitsmodell für den gigantischen Mingun Paya. Es veranschaulicht gut, wie der Paya hätte aussehen können, wenn er vollendet worden wäre.
Mingun Bell: Im Jahre 1808 ließ der König eine gigantische Glocke mit 90 Tonnen Gewicht für den Mingun Paya konstruieren. Diese Glocke ist die größte ungebrochene und noch funktionstüchtige Glocke der Welt.
Hsinbyume Paya: 1816 unter Bagyidaw, bevor er König wurde, im Gedenken an seine Frau Prinzessin Hsinbyume erbaut. Es ist ein hübscher weißer runder Zedi, dessen oberste Terrasse man über schön dekorierte Stufen erreicht.
Mingun:
Mingun Paya: Arbeiten an dieser gigantischen Struktur wurden unter König Bodawpaya im Jahre 1790 begonnen und gestoppt, als dieser 1819 verstarb. Wären die Arbeiten abgeschlossen worden, hätte Mingun heute den weltgrößten Zedi. Die Stupa Basis erlitt großen Schaden während des Erdbebens von 1838, das einen tiefen Riss in der Fassade zurückließ. Mit seinen 50 Metern Höhe ist ein Drittel der vorgesehenen Höhe des Projektes erreicht worden. Von der Spitze genießt man herrliche Blicke auf den Irrawaddy und Mandalay.
Pondaw Paya: 5 m hoch und ein Arbeitsmodell für den gigantischen Mingun Paya. Es veranschaulicht gut, wie der Paya hätte aussehen können, wenn er vollendet worden wäre.
Mingun Bell: Im Jahre 1808 ließ der König eine gigantische Glocke mit 90 Tonnen Gewicht für den Mingun Paya konstruieren. Diese Glocke ist die größte ungebrochene und noch funktionstüchtige Glocke der Welt.
Hsinbyume Paya: 1816 unter Bagyidaw, bevor er König wurde, im Gedenken an seine Frau Prinzessin Hsinbyume erbaut. Es ist ein hübscher weißer runder Zedi, dessen oberste Terrasse man über schön dekorierte Stufen erreicht.
Monywa ist eine liebliche Stadt und ein Haupthandelspunkt für landwirtschaftliche Produkte aus den umliegenden Gebieten. Am östlichen Ufer des Chindwin gelegen, ist sie der Ausgangspunkt für Besichtigungen des Thahboddhay-Pagoden-Komplexes: 7.350 Statuen und fast 600.000 heilige Abbilder des Buddha, sowie der größte stehende Buddha (130 Meter hoch) können hier bewundert werden. Von Monywa aus lohnt sich die zweistündige Fahrt zu den imposanten Hpo Win Daung-Sandsteinhöhlen.
Sehenswürdigkeiten:
Thanboddhay Pagode: Diese Pagode befindet sich 20 Kilometer südöstlich von Monywa und wurde erst zwischen 1939 und 1952 errichtet. Sie beherbergt über 500.000 kleine Buddha-Abbilder. Von außen sieht diese Pagode der Borobudur-Pagode in Indonesien sehr ähnlich, jedoch ist sie mit Gold überzogen. Ein kleiner Wachturm ermöglicht einen Aufstieg und man erhält eine fantastische Aussicht über die Pagoden.
Boddhi-Tataung (1000 Buddhas): Vier Kilometer von der Thanboddhay Pagode entfernt liegt dieses Wäldchen mit Banyan Trees (Bäumen), in dem am Fuße jeden Baumes eine Buddha Figur plaziert ist.
Aung Setkya Paya: Nahe der Boddhi-Taung-Pagode befindet sich die Aung Setkya Paya-Pagode, die von 1060 kleinen Zedis umrundet ist. Von hier aus hat man einen guten Blick über das Gelände und auf den 90 Meter hohen liegenden Buddha auf dem Berg. In seinem Inneren befindet sich eine Art Museum mit menschgroßen Figuren, die einige Geschichten aus Buddhas Leben erzählen.
Ledi Kyaung: Dieses Kloster wurde von dem bekannten Mönch Ledi Sayadaw gegründet. Die 806 Steinplatten enthalten eingravierte Inschriften in Pali sowie deren burmesische Übersetzung.
Hpo Win Daung Caves: Diese fantastischen Sandsteinhöhlen werden durch eine kurze Fährfahrt auf dem Chindwin Fluss sowie eine kurze Autofahrt von ca. 45 Minuten erreicht. Die Höhlen sind nach U Hpo Win, einem bekannten Alchimisten, benannt, der einst schöne Wandgemälde und Buddha-Abbilder anfertigte. Einige dieser Arbeiten datieren bis in das 14. Jahrhundert zurück; vor allem die Arbeiten, die sich an den kleineren Eingängen befinden. Die meisten der über 200.000 größeren und kleineren Höhlen sind durch den Inwa Stil des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt.
Shwebataung Paya: Diese großen Tempel (neben Hpo Win Daung), die wie Höhlen anmuten, besitzen sehr farbenfrohe Eingänge, die im 18. Jahrhundert in den Sandstein geschnitten wurden. Faszinierend sind die langen Treppen und geraden Mauern, die nach unten in den Komplex führen.




