Inle See

Der Inle See ist 22 km lang, ungefähr 11 km breit und liegt auf einer Höhe von 975 m über dem Meeresspiegel. Dieser nur zwei bis drei Meter tiefe See ist von den wolkenverhangenen Shan Bergen umgeben. Der See ist die Heimat der Intha, die sich an die wasserreiche Umgebung angepasst haben: Ganze Dörfer sind auf Pfählen gebaut, die aus dem flachen Gewässer ragen. Die Seebewohner, berühmt für ihre Ein-Bein-Rudertechnik, bauen eine Vielfalt von Gemüse und Blumen auf bildschönen schwimmenden Gärten an, die von Kanus aus bearbeitet werden.

Sehenswürdigkeiten des Inle Sees:

Nga Phe Kloster: Es wird auch das "Kloster der springenden Katzen genannt", denn die Mönche haben ihren Katzen beigebracht, durch Reifen zu springen. Die verschiedenen alten Buddhastatuen im Inneren machen das Kloster zu einem lohnenden Besichtigungs-Stop.

Fünf-Tage-Markt: Diese belebten Märkte rund um den Inle See sind wegen der verschiedensten Produkte, die hauptsächlich auf den schwimmenden Gärten angebaut werden, interessant. Zusätzliches Lokalkolorit wird durch die Anwesenheit der verschiedenen Stammesgruppen wie die Pa-O erzielt; sie kommen von nah und fern, um ihre Produkte zu verkaufen. Der Markt rotiert an fünf Tagen zwischen den verschiedenen Dörfern.

Indaing Village: Der Ort liegt auf halbem Weg entlang der Westseite des Sees und ist sehr interessant wegen seiner 1.094 Stupas, welche die Hauptpagode, die Indaing Pagode, umgeben. Sie ist die ursprüngliche Heimat der fünf berühmten Buddha-Bilder des Inle Sees. Einige der Stupas wurden während des 11. Jahrhunderts erbaut und verfügen über schöne Steinmetzarbeiten.

Phaung Daw U Pagode: Diese Anlage ist die heiligste religiöse Stätte im südlichen Bereich des Shan Staates. Sie beherbergt fünf mit Blattgold überzogene Statuen, von denen drei Buddhastatuen und zwei weitere, den Berichten zufolge Arahats (historische Jünger des Buddhas) sind. Das Blattgold auf den Statuen ist mittlerweile so dick, dass die Abbildungen fast unkenntlich sind. Während des berühmten 18 Tage langen Phaung Daw U Festivals legt die zeremonielle Barke hier ab und führt vier der fünf Buddha-Bilder rund um den See, von Dorf zu Dorf, um die Dorfklöster zu segnen. Diese Zeremonie findet jedes Jahr im September bzw. Oktober statt.

Kaung Daing Dorf: Das Dorf liegt am nordwestlichen Ufer des Sees und ist bekannt für die Herstellung von Reiscracker, Tofu Snacks und gebratenen Bohnen. Es gibt heiße Quellen, etwa 40 Gehminuten vom Dorf entfernt, die ein beliebter Badespass für Einheimische und Touristen gleichermaßen sind.